Zwischen Mosaiken und Meeresrauschen – ein Tag in der Vatikanstadt

Zwischen Mosaiken und Meeresrauschen – ein Tag in der Vatikanstadt

Manchmal beginnt ein Urlaubstag mit einer kleinen Mission.

Bei uns war es die Suche nach richtigen Brötchen.

Hier in Torvaianica gibt es unzählige kleine Geschäfte, Cafés und Bäckereien. Doch wer morgens auf der Suche nach einem Brötchen ist, wie wir es von zu Hause kennen, merkt schnell: Italien frühstückt anders.

Mein Mann und ich machten uns also auf die Jagd nach einem passablen Frühstück.

Und genau solche kleinen Momente gehören für mich genauso zu einer Reise wie die großen Sehenswürdigkeiten.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns erneut mit dem Cotral-Bus und der Metro auf den Weg.

Unser Ziel:

Die Vatikanstadt.

Schon beim Betreten spürt man, dass dieser Ort etwas Besonderes ist.

Gewaltig.

Eindrucksvoll.

Fast überwältigend.

Die Vatikanischen Museen sind kaum in Worte zu fassen.

Unzählige Säle.

Beeindruckende Statuen.

Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten.

Während die meisten Besucher fasziniert nach oben blickten, um die berühmten Fresken zu bewundern, zog es meinen Blick immer wieder nach unten.

Die Mosaikböden.

Mit unzähligen kleinen Steinen wurden wahre Kunstwerke geschaffen.

So viel Liebe zum Detail.

Ich hätte stundenlang einfach nur den Boden betrachten können.


Natürlich sind auch die Decken, Gemälde und Skulpturen atemberaubend.

Überall begegnet man beeindruckenden Darstellungen von Menschen, Tieren und historischen Szenen.

Es gibt unglaublich viel zu entdecken.

Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass die Museen an heißen Sommertagen nur wenig klimatisiert sind.

Zum Glück gibt es auch hier wieder die kostenlosen Trinkwasserbrunnen.

Unsere Flaschen waren dadurch immer wieder schnell aufgefüllt – ein kleiner Tipp, den wir inzwischen wirklich zu schätzen gelernt haben.


Nach so vielen Eindrücken durfte der Tag ganz entspannt ausklingen.

Am Abend ließen wir uns ein köstliches Essen mit frischen Meeresfrüchten schmecken.

Natürlich durfte auch ein Aperol nicht fehlen.

Ein bisschen Italien gehört schließlich nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten, sondern auch auf den Teller.


Auf dem Heimweg gönnten wir uns noch ein Gelato zum Mitnehmen.

Mit der untergehenden Sonne, einem Eis in der Hand und all den Eindrücken des Tages fühlte sich dieser Moment fast ein wenig unwirklich an.

Es sind genau diese kleinen Augenblicke, die mir später wahrscheinlich genauso in Erinnerung bleiben werden wie die berühmten Bauwerke.

Nicht nur das Staunen.

Sondern auch das gemeinsame Frühstück.

Die Suche nach den richtigen Brötchen.

Die Mosaikböden.

Der Geschmack von Meeresfrüchten.

Ein Aperol am Abend.

Und ein Gelato auf dem Heimweg.

Vielleicht besteht genau daraus das italienische Lebensgefühl.

Aus vielen kleinen Momenten, die zusammen einen unvergesslichen Tag ergeben.

🌿

Bis zum nächsten Kapitel – irgendwo zwischen Garten, Garn & Gedanken.

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