Kerzenduft, Sommergewitter und Sushi

Kerzenduft, Sommergewitter und Sushi

Manchmal braucht es gar keinen besonderen Anlass, damit ein Tag gut wird.

Nach meinem 24-Stunden-Dienst war heute ganz bewusst Schongang angesagt.

Draußen zeigte der Sommer noch einmal, was er kann. Die Sonne brannte vom Himmel und selbst im Bastelstüb war es angenehm warm. Genau richtig, um die erste Charge unserer Seeweihnachtskerzen zu gießen.

Es fühlt sich jedes Mal ein bisschen besonders an.

Mitten im Hochsommer entstehen die ersten Kerzen für den Winter. Während draußen Grillen zirpen und alles nach Sonne riecht, zieht langsam der Duft von Weihnachten durchs Bastelstüb.

Irgendwie verrückt.

Und gleichzeitig wunderschön.

Am Nachmittag gönnte ich mir etwas, das ich viel öfter machen sollte: eine Stunde Thai-Massage.

Eine Stunde abschalten.

Eine Stunde, in der der Kopf einfach mal Pause machen durfte.

Als ich wieder nach Hause kam, fühlte ich mich, als hätte jemand den Reset-Knopf gedrückt.

Den perfekten Abschluss fand der Tag schließlich am Esstisch.

Mein Mann und ich holten uns Sushi und machten es uns gemütlich, während draußen ein kräftiges Sommergewitter aufzog.

Der Regen trommelte gegen die Fenster.

Der Donner rollte über den Himmel.

Und Bane…

…der findet Gewitter nach wie vor ganz furchtbar.

Also blieb er einfach ganz dicht bei seiner Mama liegen.


Manchmal braucht es eben keine großen Worte.

Nähe reicht völlig aus.

Zwischen Kerzenduft, entspannenden Händen, Sushi und einem Hund, der Schutz sucht, wurde aus einem ganz normalen Tag einer, den ich gerne in Erinnerung behalte.

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