Arrivederci, Torvaianica
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Heute war ein richtiger Wehmutstag.
Unsere Abreise rückt näher. Gegen 21 Uhr machen wir uns auf den Heimweg nach Deutschland.
Den Vormittag verbrachten wir noch einmal ganz entspannt in einem größeren Supermarkt. Mein Mann hatte gehört, dass es in Italien ganz besondere Schokoladenvariationen von KINDER geben soll. Nun ja … sagen wir einfach so: Der Einkaufswagen ist ein kleines bisschen eskaliert. Auch der italienische Eistee musste natürlich mit nach Hause. Irgendetwas machen sie hier einfach anders – und unglaublich lecker.
Auf dem Rückweg passierte dann etwas, worauf ich mich die ganze Woche gefreut hatte.
Endlich konnte ich meine Pinienzapfen sammeln.
Unter den großen Pinien lagen unzählige Zapfen. Manche waren schon geöffnet, andere noch ganz geschlossen. Ich suchte mir die schönsten aus und steckte sie vorsichtig in meine Tasche. Für viele sind es vielleicht nur Zapfen – für mich sind sie ein kleines Stück Italien, das später zu Hause einen besonderen Platz bekommen wird.

Christopher und ich machten uns anschließend noch einmal auf den Weg durch Torvaianica. Unser Ziel war dieses kleine, liebevoll geführte Geschäft, das uns schon zu Beginn des Urlaubs so gefallen hatte.
Dort kauften wir zwei winzige Gläser.
Nicht für Gewürze. Nicht für Dekoration.
Sondern für Erinnerungen.
Wir füllten sie mit etwas Sand vom Strand und legten die schönsten Muscheln hinein, die wir gestern gesammelt hatten. Kleine Andenken, die uns auch zu Hause noch an diese besondere Woche erinnern werden.
Danach hieß es langsam Abschied nehmen.
Zurück in der Ferienwohnung gönnten sich alle noch eine kleine Nachmittagsruhe.
Alle – bis auf eine.
Ich setzte mich mit meinem Häkelprojekt auf den Balkon. Heute wehte eine kräftige Meeresbrise durch die Straßen. Während die Wolle langsam durch meine Hände glitt, lauschte ich noch einmal dem italienischen Alltag. Stimmen von der Straße, das Klappern von Geschirr, vorbeifahrende Motorroller und irgendwo das Rauschen des Meeres.
Es sind oft genau diese kleinen Geräusche, die einem später am meisten fehlen.

Nun stehen alle Koffer gepackt im Flur. Zwischen Kleidung und Souvenirs sind auch einige Beutel voller Erinnerungen eingezogen – Muscheln, kleine Schätze und viele wunderschöne Momente.
Zeit, Abschied zu nehmen.
Mach’s gut, Torvaianica.
Danke für deine herzlichen Menschen, das warme Meer, die langen Abende, das beste Gelato und all die kleinen Augenblicke, die diese Reise so besonders gemacht haben.
Wir sehen uns bestimmt wieder. 🇮🇹❤️